Anfang der sechziger Jahre sitzt der amerikanische Schriftsteller James Lord seinem Freund Modell. In den gemeinsamen Sitzungen nimmt nicht nur Lords Porträt auf der Leinwand Gestalt an, auch die Person des Künstlers - der Bildhauer und Grafiker Alberto Giacometti - erscheint in einem immer deutlicheren Licht. Die in nur seltenen Fällen bekannte Entstehung eines Kunstwerks, der Prozess von Veränderung, Zerstörung und Neuschöpfung, wird hier nachvollziehbar. Der Dialog der beiden Männer wird zum wechselseitigen Bespiegeln und Ringen um die künstlerische Wiedergabe der Wirklichkeit. Alberto Giacometti ist Porträtist und Porträtierter zugleich - er zeichnet seinen Biographen, der die Gespräche im Atelier nutzt, um die innere Welt des Künstlers und Menschen Giacometti zu Papier zu bringen.
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