Die Uckermark im tiefsten Winter. »Sei Jäger, keine Beute«: Mit diesem Credo ist Asa Kolbert aufgewachsen. Nun lauert die 14-Jährige unter einem Eisloch im Wasser eines zugefrorenen Sees. Sie versteckt sich vor den Männern, die seit Tagen hinter ihr und den anderen Teenagern her sind.
Doch die Männer werden unvorsichtig und Asa greift sie an. Zuerst will sie nur die Prüfung bestehen, der sich seit Jahrzehnten alle Jugendlichen ihrer Gemeinschaft unterziehen müssen. Aber dann erkennt Asa die wahre Bedeutung hinter dem grausamen Ritual und beginnt einen furiosen Rachefeldzug: Hunger Games in der ostdeutschen Provinz.
In Asa erzählt Zoran Drvenkar aus unterschiedlichen Perspektiven deutsche Geschichte von 1900 bis in die Gegenwart als Rache- und Familienroman und liefert zugleich eine erschreckend zeitgemäße Studie über die Genealogie der Gewalt. Episch, brillant, erschütternd.
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