Fundiert erzählt. Schwer auszuhalten. Unmöglich zu vergessen.
Ein Buch, das keine einfachen Erklärungen sucht. Es hält das Unbegreifliche aus, ohne zu beschönigen, und macht sichtbar, wie nah Zivilisation und Abgrund beieinanderliegen. Es erklärt, wie aus Mitlaufen und Gehorsam ein System wird, das Leben zerstört.
Laurence Rees nähert sich dem Holocaust als Historiker und Erzähler, präzise und verständlich, ohne den Schrecken zu glätten. Er zeichnet die Geschichte eines Verbrechens nach, das jede Vorstellung sprengt, und macht zugleich die Mechanismen dahinter sichtbar. So zeigt er, wie aus Weltbildern und Befehlen ein Alltag wird, in dem Grauen planbar erscheint. Das Ergebnis ist eine Darstellung, die Wissen vermittelt und gleichzeitig erschüttert, weil sie die Verantwortung des Menschen in den Mittelpunkt rückt.
Wer dieses Buch liest, wird nicht nur informiert, sondern aufgerüttelt. Es zeigt, wie Systeme funktionieren, wenn Moral aussetzt, und lässt einen mit Fragen zurück, die man nicht loswird.
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