Richard Pfannmüller untersucht die Regierungszeit von Maximilian II. im Licht seiner Kirchenpolitik. Er zeigt, wie Bayern seine eigenen Interessen beim Staatskirchenrecht, der Besetzung bischöflicher Stühle und der Kardinalskreierung Reisachs weitgehend durchsetzen konnte. Die nach umfangreichen Vorgesprächen in gegenseitigem Einvernehmen ernannten Bischöfe waren von königlich-bayerischer Gesinnung, ultramontan eingestellte Bischöfe wurden verhindert. Pfannmüller widmet sich zudem der bayerischen Außenpolitik und dem katholischen Milieu und schildert, wie sich in Bayern ein verstärkter Ultramontanismus herausbildete.
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