Für trans* und nichtbinäre Personen bedeutet Elternwerden, mit komplexen Hürden und Diskriminierungen konfrontiert zu sein - etwa hinsichtlich der rechtlichen Anerkennung, der gesundheitlichen Versorgung oder im sozialen Umfeld. Jenn Stoll widmet sich der Frage, wie sich Repronormativität im Rahmen unterschiedlicher Wege des Elternwerdens konstituiert und wie trans* und nichtbinäre Menschen dies navigieren. Aus einer cis- und heteronormativitätskritischen, intersektionalen und durch den New Materialism inspirierten Perspektive bietet die Analyse eine nuancierte und kritische Auseinandersetzung mit den normativen Strukturen des Elternwerdens und zeigt auf, was es für reproduktive Gerechtigkeit braucht.
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