Ortega y Gassets berühmte soziologische ZeitdiagnoseDurch den Aufstieg der Massen zu voller gesellschaftlicher Macht entstand der moderne Mensch und mit ihm die Frage nach der künftigen Bedeutung von Herrschaft und individueller Verantwortung. Der scharfsinnige Essay des spanischen Kulturphilosophen, 1930 erstmals veröffentlicht und seither in viele Sprachen übersetzt, zählt zu den epochalen Büchern des 20. Jahrhunderts. In einer Zeit der politischen und gesellschaftlichen Unsicherheit verfasste Ortega y Gasset mit 'Der Aufstand der Massen' eine der großen und bleibenden soziologischen Zeitdiagnosen der industriellen und massendemokratischen Zivilisation. Seine pointierten und zugleich elegant formulierten Thesen inspirieren in vielfältiger Weise bis heute zum Nachdenken.
- »Der prominenteste spanische Philosoph des 20. Jahrhunderts« Cicero
- »Eine der prägnantesten Diagnosen der modernen Gesellschaft« philosophie-Magazin
- »Seine Analyse der Massengesellschaft ist auch heute noch aktuell. Trifft sie im Kern doch das, was wir heute Populismus nennen.« Deutschlandfunk
- »Jetzt ist es der Mensch, der scheitert, weil er mit dem Fortschritt seiner eigenen Zivilisation nicht Schritt halten kann.« Ortega y Gasset
- »Das ist neu: das Recht darauf, nicht Recht zu haben, Grundlosigkeit als Grund.« Ortega y Gasset
- »Der Massenmensch ist der Mensch, der ohne Ziel lebt und im Winde treibt. Darum baut er nichts auf, obgleich seine Möglichkeiten und Kräfte ungeheuer sind. Und dieser Typus Mensch entscheidet in unserer Zeit.« Ortega y Gasset