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Bei aller Beschränkung der Aussage und Motivierung, der nicht genügend herausgearbeiteten sozialen Seiten dieses Unglücks, hatte Zola einen Lebensweg dargestellt, der in seiner Endkonsequenz – Verelendung, Verzweiflung, schließlich Absinken in Not und Schmutz –, wenn auch aus anderen Gründen, anderen Ursachen, typisch war für das Schicksal, das seiner Tendenz nach der Kapitalismus für den Arbeiter prinzipiell bereithielt. So gesehen wurde das Leben einer Frau, deren Verfall Zola mit so viel Einfühlungsgabe und innerer Anteilnahme in allen Etappen, mit all ihren Schwächen und Mängeln, aber doch auch mit all ihren guten, ja rührenden Zügen gemalt hatte, zu einer erschütternden Tragödie. Protagonistin des Romans ist die junge Wäscherin Gervaise Macquart, die zu Beginn der Handlung von ihrem Liebhaber Auguste Lantier verlassen wird. Er nimmt ihr ganzes Geld mit und hinterlässt als einziges Andenken die beiden gemeinsamen Söhne Claude und Etienne. Gervaise, eine tugendhafte und fleißige, aber nunmehr bettelarme Wäscherin, heiratet daraufhin den ehrbaren, aber recht lebenslustigen Zinkarbeiter Coupeau. Zunächst scheint sich daraufhin alles zum Guten zu wenden: Hart arbeitend verdienen die beiden Geld, mit dem Gervaise eine eigene Wäscherei erwerben möchte, und bekommen eine Tochter, die "Nana" genannt wird. Dann jedoch erleidet Coupeau einen Arbeitsunfall, der ihn für mehrere Monate ans Bett fesselt. Ein Teil des gesparten Geldes wird für seine Pflege aufgebraucht. Als seine Verletzung ausgeheilt ist, hat er sich bereits so sehr ans Nichtstun gewöhnt, dass er nicht zur Arbeit zurückfindet. Sein Charakter ändert sich jedoch immer rapider zum Schlechten; vom Trinker avanciert er zum Säufer und geht eine Freundschaft mit Gervaises ehemaligem Liebhaber Lantier ein, der sich, da völlig pleite, alsbald bei den Coupeaus einnistet. Währenddessen entwickelt sich Nana, da sie immer mehr vernachlässigt wird, zu einer frechen Göre und von dort zur Dirne.