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Ziel dieser Arbeit ist es, den Stellenwert des Konsums in der Geschichte der Moderne, d.h. in der "großen Transformation" der westlichen Gesellschaft herauszuarbeiten, die industrielle Revolution mit der zeitgleich stattfindenden Konsumrevolution in einen engen Zusammenhang zu bringen und schließlich die historische Entwicklung des Konsums in einen sozialkulturellen Kontext zu stellen.
In einem sehr umfangreichen Kapitel werden die Erkenntnisse aus der konsumhistorischen Forschung des 16. bis 19. Jahrhunderts geordnet und zusammengefaßt. Es liefert einen Einblick in die Dynamik der "Geburt" der Konsumgesellschaft im England des 18. und 19. Jahrhunderts und belegt mittels ausgiebigen Quellenstudiums die Ausbreitung des Konsums anhand von Imitationsprozessen durch alle sozialen Schichten hindurch. Darüber hinaus erfolgt die ausführliche Darstellung der Einführung und Anwendung professioneller Marketing-Methoden seitens der Anbieter, die den Prozeß der Kommerzialisierung der Gesellschaft weiter vorantrieben. Anschließend wird die historische Analyse bis ins 20. Jahrhundert fortgesetzt. Darin geht Stihler exemplarisch auf die unterschiedlichen Spielarten einer hedonistisch gefärbten konsumtiven Selbstentfaltung und die eng mit ihr verbundenen Formen des Erlebniskonsums ein. In einem weiteren Kapitel wird der Wandel der sozioökonomischen Bedingungen untersucht, der die Entstehung des modernen Konsums ermöglichte. Die Autorin skizziert insbesondere die Entstehung des Individualismus, diskutiert die Weber-These, konstatiert die Abnahme familialer Bindungen und unterstreicht die Bedeutung sozialer Mobilität für die Entwicklung modernen Konsumverhaltens. Im letzten Kapitel schließlich werden verschiedene soziologische und psychologische Erklärungsstränge der modernen Konsumentwicklung zusammengefaßt. Dabei stellt sich heraus, daß die Entwicklung modernen Konsums mit dem Prestigemotiv nicht befriedigend erklärt werden kann, sondern daß insbesondere die Gebundenheit an die symbolische Bedeutung materieller Güter für die Unersättlichkeit des modernen Konsums verantwortlich zeichnet.
Ergebnis dieser Arbeit ist die Herausarbeitung des kulturellen Stellenwerts des Konsums sowie der Bedeutung des Konsums als zentrales Identifikationsmerkmal moderner westlicher Gesellschaften in den unterschiedlichsten Lebenszusammenhängen.