Die 1897 geborene Edith Peritz ist die erste Frau in fast allem, was sie tut: im Wanderclub, Medizinstudium, Operationssaal - und als Pionierin der plastischen Chirurgie.
Um sie herum eine weitverzweigte jüdische Großfamilie, deren Schicksale sich mit der dramatischen Geschichte Europas verflechten - vom Kaiserreich bis zur Katastrophe der Verfolgung, von der Emigration bis zum Neustart in der ganzen Welt. Edith Peritz gelingt nach ihrer Flucht in die USA die erfolgreiche Karriere als Schönheitschirurgin zwischen New Yorker Hautevolee und medizinischer Avantgarde.
Die Historikerin und erfolgreiche Buchautorin Felicitas von Aretin zeichnet in diesem erzählenden Sachbuch mitreißend den Lebensweg einer großartigen Frau und die Brüche des 20. Jahrhunderts nach - einer Zeit des Umbruchs, in der Frauen wie Edith Peritz, Erika Mann, Annot Jacobi oder die erste Neurochirurgin der Welt, Alice Rost, sich begegnen und neue Terrains erobern.
Breslau, Berlin, Paris, New York - vier Städte, eine jüdische Familie, fünf Generationen.
Eine Familiengeschichte, die Weltgeschichte ist.
Ein Frauenleben, das heute noch Mut macht.
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