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"Keine Panik: Alter steht fur Radikalitat und Meisterschaft. Klasse Buch!" Udo Lindenberg, Rockmusiker "In der Abflughalle meines Lebens fuhle ich mich besser als bei der Ankunft in dieser Welt. Da geht's mir wie Anton Hunger: Carpe diem!" Vincent Klink Vorm Tod kommt das Alter, wenn man das Leben nicht schon in jungen Jahren aushaucht. Dass der Tod irgendwann ins Leben tritt, ist eine Gewissheit. Trotzdem will man, wie Woody Allen einmal sagte, "nicht gerne dabei sein", wenn's soweit ist. Fur immer jung - das ist ein zutiefst menschlicher Wunsch, der sich allerdings in absehbarer Zeit schwerlichst erfullen lassen wird. Anton Hunger schildert in seinem Essay, wie er mit Gelassenheit allmahlich sein inneres Einverstandnis fand, alt zu sein - und hoffentlich noch gut alter zu werden. Er beschreibt humorvoll-tiefsinnig, mit Esprit, die Facetten, die das Altern und das Altsein zu einem erfullten Lebensabschnitt machen konnen und fragt irritiert nach dem Sinn des Lebens, wenn man am Ende doch stirbt und einem das Paradies zur letzten Hoffnung wird. Christen preisen das "Jenseits" als Ort des ewigen Lebens, hoffen daselbst auf "Auferweckung". Buddhisten erwarten die Wiederkehr, Hinduisten stellen sich vor, in Korpern von Tieren weiterzuleben und Muslimen wird Allah im Paradies den Tisch decken: "Sie werden auf Lagerkissen ruhen, Dienende werden mit silbernen Kelchen Wein kredenzen." So steht es jedenfalls in der 27. Sure des Koran. Seneca, auch Cato, Goethe, Heidegger, Canetti und unzahlige andere Geistesgrossen aller Fakultaten offenbarten sich durch die Jahrtausende als brillante Beobachter der Zeitspanne, die man irrtumlich "Ruhestand" nennt. Anton Hunger zitiert und bringt solche "Beobachter" herbei, vergleicht sie mit seiner eigenen Lebenserfahrung: eine Jonglage von Irrungen, Wirrungen und Hoffnungen menschlicher Existenz. Uberdies fuhrt Anton Hunger en passant noch den trostlichen Nachweis, dass es ein Fegefeuer und eine Holle gar nicht geben kann, behandelt auch den "Leichenschmaus" und wie man ihn besser benennen und gestalten sollte. In dem irdisch ausgerichteten "Sterbeverein", dem er leibhaftig angehort, einigte man sich jedenfalls auf die "cena funeris", also die opulente "Totenfeier", die schon die alten Romer zelebrierten.