Dass die Fähigkeit zum Kompromiss eine Stärke des heutigen politischen Systems in Deutschland ist, ist unbestritten. Seine Wertschätzung jedoch schwankt stark. Mal ist er Ausweis politischer Reife, mal Beweis für die Entscheidungsschwäche der Demokratie. Wolfram Pytas monumentale Studie zeigt die Entwicklung der politischen Entscheidungsfindung seit 1848. Für Pyta hat der Kompromiss das Regieren in Deutschland seitdem maßgeblich geprägt und sich tief in die Mechanismen der Politikgestaltung eingegraben. Doch warum besitzt der Kompromiss einen derartig hohen Stellenwert? Erstmals geht Wolfram Pyta in seinem neuen großen Werk dieser Frage nach. Eine außergewöhnliche und packende politische Geschichte Deutschlands auf dem Weg durch Demokratie und Diktatur.
Mit zahlreichen Abbildungen.
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