In den 1950er-Jahren wird die junge Ann in einer englischen Arbeiterfamilie groß, doch die Liebe zur Literatur ermöglicht ihr den sozialen Aufstieg und führt sie schließlich nach Paris. Die Literatur wird auch die verbindende Sprache zwischen Ann und ihrer Tochter Julia, die keine gemeinsame Muttersprache miteinander teilen. Julias Leben gerät unvermittelt ins Wanken, als sie Ann nach einem Schlaganfall findet. Für Mutter und Tochter beginnt ein langer Weg durch das Labyrinth der Pflegeeinrichtungen, gleichzeitig geht Julia den blinden Flecken in der Erzählung der eigenen Familiengeschichte nach und kommt einem lang gehüteten Geheimnis ihrer Mutter auf die Spur. Klar, lakonisch und liebevoll zugleich zeichnet Julia Deck das Bild einer Frau, die nach Selbstbestimmung strebt und erzählt einfühlsam von der so komplexen wie absoluten Liebe zwischen Mutter und Tochter.
Ausgezeichnet mit dem Prix Médicis 2024
»Julia Deck ist eine unglaubliche Schriftstellerin. Von einer unwahrscheinlichen Intelligenz, Wut und Liebe.« France Inter
»Eine Erzählung, die durch ihre Raffinesse und Brillanz besticht.« Le Nouvel Obs
»Ein sehr schöner Text voller Liebe, in dem der englische Humor nie weit weg ist, getragen von einem wunderschönen Schreibstil und zwei liebenswerten Heldinnen.« Le Parisien
»Ein Roman, der sich in eine Untersuchung verwandelt, in der sich die ganze literarische Meisterschaft von Julia Deck offenbart.« Les Inrockuptibles
»Julia Deck schafft mit diesem kühn konstruierten Roman eine bewegende Hommage an ihre Mutter.« Page des libraires
»Mit Eleganz, Witz und klarsichtigem Blick teilt Julia Deck mit uns eine existentielle Reise. Ein echter Erfolg!« Lire Magazine
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