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Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.
Fassungslos starrte Dr. Lena Schubert ihre Freundin und Kollegin Dr. Sabine Kalz an. Was sie gerade vorsichtig angedeutet hatte, konnte doch nur ein böser Scherz sein!
»Das kann ich einfach nicht glauben«, murmelte Lena und schüttelte immer wieder den Kopf. »Du siehst bestimmt Gespenster.«
Sabine seufzte. »Das wäre schön, aber leider ist es die Wahrheit. Ich hätte dir auch lieber etwas Angenehmes erzählt.«
Die beiden jungen Ärztinnen saßen im Aufenthaltsraum der Kinderstation des Städtischen Klinikums. Jede hatte eine Tasse Kaffee vor sich, um sich etwas von dem turbulenten Vormittag zu erholen. Da sonst niemand im Zimmer war, hatte Sabine schweren Herzens die Gelegenheit ergriffen und der Freundin reinen Wein über deren Verlobten, den leitenden Stationsarzt der Kinderstation, Dr. Harald Nolte, einzuschenken.
»Wie lange weißt du das schon?« fragte Lena mit tonloser Stimme und unterdrückte die Tränen der Enttäuschung. »Ich bin die einzige auf der Station, die nichts von Haralds Seitensprung weiß, nicht wahr?«
Sabine zuckte die Achseln. »Keine Ahnung, ob die anderen auch Bescheid wissen. Ich habe zufällig ein Gespräch gehört, bei dem sich Schwester Petra mit einer Kollegin über die Vorzüge des Herrn Stationsarztes unterhielt.«
»Ach, Schwester Petra erzählt doch viel, wenn der Tag lang ist. Wahrscheinlich hat sie vor ihrer Kollegin angeben wollen.«
»Lena.« Sabine sah sie eindringlich an. »Warum verschließt du bloß die Augen vor der Wahrheit? Harald ist ein Windhund, und ich bin sicher, daß es nicht das erste Mal ist, daß er dich betrogen hat.«
»Wenn das so ist…« Lena erhob sich schwerfällig und stellte ihre leere Tasse ins Spülbecken, »…dann werde ich