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Der nunmehr 8. Vechtaer Jugendliteraturpreis beweist sich in der Vielzahl der Zusendungen (über 400 Beiträge) und ihrer literarischen Qualität wieder als ein etablierter Wettbewerb für junge und jüngste Autor*innen zwischen 14 und 21 Jahren. Junge Menschen aus Österreich, der Schweiz, Mexiko und allen Teilen der Bundesrepublik haben Beiträge eingeschickt. Einige sind bereits das dritte oder vierte Mal dabei, nicht alle haben dabei den Sprung in das Buch und unter die Preisträger geschafft.Das diesjährige Thema - Ende und Beginn - und wir sind mittendrin - wurde dabei von den Autor*innen sehr unterschiedlich behandelt. Im Verhältnis zum Vorjahr liegt das Schwergewicht der Einsendungen diesmal auf der Kurzprosa, ohne dass die Lyrik zu kurz kommt, wie auch die Preisverteilung zeigt. Inhaltlich ist von der Fantasy bis zur Kurzgeschichte, von der autobiografischen Kurzerzählung bis zum essayistischen Beitrag, dem Theaterstück und den verschiedenen lyrischrn Formen alles vertreten. Die Tendenz ist dabei eindeutig: Die Zweifel an einer gesellschaftlichen Zukunft werden immer größer, die Suche nach einem eigenen Platz zwischen Wohlstand, Krieg, Umweltkatastrophe und gesellschaftlichem Anforderungsstress immer schwieriger. Wunderbar drückt dies ein Protagonist in Helena Haselsteiners Beitrag aus: "Aber wenn er gewusst hätte, wie schnell die Zeit doch vorübergeht, er hätte aufgehört, sich so viele Sorgen zu machen, und mehr von der Hoffnung zugelassen, die dem Ganzen einen Sinn gibt. Das hat er zu spät verstanden, dass, was um einen herum passiert, so oder so passiert, das ist ein Wandel, der nicht aufzuhalten ist, und dass man sich darin fühlt wie in einem Strom, der einen den Bach entlang mitreißt, das ist auch normal, weil nach den scharfen Steinen, die einem am Weg die Haut blutig reißen, irgendwann ein stilles Gewässer kommt, in dem man sich gewogen fühlt wie in einer Badewanne."