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»Forever young - I want to be forever young" - so lautet der Titel und eine Refrainzeile eines der bekanntesten Lieder der deutschen Band »Alphaville« aus dem Jahr 1984. Daran erinnern sich vielleicht nicht nur die Älteren unter uns, sondern auch jüngere Generationen. Schließlich wurde der eingängige Pop-Song unzählige Male kopiert und wiedergekäut. Das Lied ist und bleibt also wohl selbst "forever young" – für immer jung.
Und unter uns: Wer träumt nicht manchmal davon, noch einmal jung zu sein? Zumindest ich ertappe mich dabei, wenn nach dem Fußballspielen Muskeln und Knochen schmerzen oder ich nach zu kurzer Nacht früh aufstehen muss. Eine Art Jungbrunnen wäre dann schon ganz schön. Und tatsächlich könnte es so etwas geben, wie unser Artikel ab S. 12 nahelegt. Studien hatten gezeigt, dass sich im Blutplasma junger Tiere Faktoren finden, welche die Alterung des Gehirns aufhalten oder sogar umkehren könnten. Als nächstes betrachtete man dann das Nabelschnur-Blutplasma neugeborener Säuglinge - das ebenfalls eine verjüngende Wirkung auf Mäusegehirne hatte.
Und nun hoffen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit, dass sie tatsächlich einen Jungbrunnen für das Gehirn entdeckt haben könnten. Mit diesem ließe sich vielleicht nicht nur die Leistungsfähigkeit unserer grauen Zellen wieder steigern. Womöglich rückt dadurch sogar eine Heilung der Alzheimer- oder Parkinson-Krankheit näher. Bis zu einer Therapie ist es aber noch ein langer Weg, zumal noch unbekannt ist, welche Bestandteile des Plasmas als Verjüngungskur wirken und welche nicht. Erste, medizinisch zudem fragwürdige, Einsätze durch kommerzielle Anbieter sind bereits krachend gescheitert.
Wie der Artikel aber ebenfalls beschreibt, gibt es noch weitere Ansätze, wie jeder Mensch selbst sein Gehirn jünger halten und aktivieren kann. Sport gehört beispielsweise dazu: Bewegung verbessert die Gehirnfunktion nachweislich, wie Studien gezeigt haben. Wenn ich mich das nächste Mal nach einem anstrengenden Fußballspiel oder intensivem Radfahren also frage, warum ich mir das antue, denke ich auch an mein Gehirn: Ich kann körperlich vielleicht nicht mehr mit Zwanzigjährigen mithalten, aber zumindest meinen Denkapparat vor zu schnellem Abbau bewahren.
Geistig rege grüßt Daniel Lingenhöhl, Chefredakteur