Die gesellschaftliche, journalistische und politische Debatte über das »Gendern mit Sonderzeichen« ist zu einem der Aufreger schlechthin geworden. Sie wird vielfach polemisch und polarisierend geführt sowie politisch instrumentalisiert. Dabei ist notorisch unklar, was »Gender(n)« meint, meinen kann oder nicht meinen muss. Pointiert, differenziert und kreativ regen die Beiträger*innen zu mehr Vielstimmigkeit im Diskurs an. Mit wissenschaftlichen, biographischen, professionsbezogenen, künstlerischen und graphischen Interventionen machen sie deutlich, warum eine offene Diskussion über geschlechterreflektierte Sprache keine Nebensache, sondern vielmehr eine zentrale Frage demokratischer Verhältnisse ist.
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