Was hat christliche Existenz im 21. Jh. mit Heiligkeit zu tun? »Heilig« werden - wer will das? Wer kann das? Ist das nicht passé? Ein Thema der Vergangenheit: der Kirchen- und der Spiritualitätsgeschichte? Manche verwechseln Heiligkeit mit Perfektion: mit Makellosigkeit, Tugendhaftigkeit, mit Superleistungen - daher: Nichts für mich! Doch dies alles sind auf moralische und andere Kategorien reduzierte Zerr- oder auch Spottbilder.
Andreas Batlogg beschreibt, dass und wie Heilige Menschen waren und sind, manchmal »wie Du und ich«, mit Fehlern und Schwächen. Er zeigt, dass Heiligkeit zu tun hat mit der Bemühung, etwas aus dem zu machen, was das Leben zumutet. Nicht um Selbstoptimierung (»Be glorious«) geht es dabei, sondern um ein transparentes, ehrliches, aufrichtiges Leben - das nicht ständig um sich selbst kreist, sondern andere Menschen in Blick nimmt, für andere da ist. Und so zum Vorbild wird. Dazu macht das Buch Mut.
Nous publions uniquement les avis qui respectent les conditions requises. Consultez nos conditions pour les avis.