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Luzerner Historische Veroffentlichungen (LHV) Die Luzerner Historischen Veroffentlichungen wurden 1974 vom Luzerner Staatsarchiv begrundet. Seit 2001 werden sie gemeinsam mit dem Stadtarchiv Luzern herausgegeben. Die Reihe leistet einen Beitrag zur Erforschung der Geschichte von Kanton und Stadt Luzern im schweizerischen und europaischen Zusammenhang. Bis heute bildet die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte einen der Schwerpunkte. Weitere Informationen zu den 'Luzerner Historischen Veroffentlichungen' (LHV) finden Sie unter www.staluzern.ch/lhv/lhv.html Jesuitenberufung, Sonderbundskrieg und Zweiparteiensystem - Luzerner Perspektive auf Entstehung und Fruhzeit des Bundesstaates Die Weichen fur die Entwicklung der Schweiz zu dem, was sie heute ist, wurden Mitte des 19. Jahrhunderts gestellt. Wahrend der Siegeszug der Fabrikindustrie und der Eisenbahn das soziale und wirtschaftliche Gefuge auf ein neues Fundament stellte, wurden auf dem politischen Feld die Grundlagen des bundesstaatlichen Systems festgeschrieben. Der hier vorliegende zweite Teil der Luzerner Kantonsgeschichte des 19. Jahrhunderts beleuchtet diese Periode aus kantonaler Perspektive. Anhand umfangreichen Quellenmaterials gibt Heidi Bossard- Borner Einblick in die dramatischen Vorgange im Kanton Luzern. Dabei stehen die vielfaltigen Wechselwirkungen zwischen politischen und konfessionell-religiosen Faktoren und die Ausformung des fur Luzern charakteristischen Zweiparteiensystems im Mittelpunkt. Zur Sprache kommen aber auch wesentliche Faktoren der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung wie der rasche Aufbau des Eisenbahnnetzes, die Modernisierung der Landwirtschaft und die Umgestaltung der Stadt Luzern zu einem Zentrum der Fremdenindustrie. Luzern spielte eine Schlusselrolle in den politischen Auseinandersetzungen, die zur Grundung des Bundesstaates fuhrten. Der Gegensatz zwischen Altgesinnten und Neuerern, zwischen Konservativen und Liberalen, zwischen traditioneller Religiositat und sakularistischem Zeitgeist verdichtete sich hier im Streit um die Jesuitenberufung und nahm mit den Freischarenzugen burgerkriegsartige Dimensionen an. Von Luzern ging die Initiative zur Grundung des Sonderbunds aus. Die gewaltsame Auflosung dieses katholisch-konservativen Schutzbundnisses bedeutete fur die Eidgenossenschaft eine kurze Krise, die den Weg zum Bundesstaat eroffnete. In Luzern wirkte die militarische Niederlage mit ihren materiellen und politischen Auswirkungen dagegen als Trauma, das die mentale Befindlichkeit des Kantons nachhaltig pragte.