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Von 1922 bis 1940 erlebten Erich Metz, ein Geschäftsmann im Frankfurter Osten, und seine Frau Anna die dramatischen Umbrüche zwischen der Weimarer Republik und dem Nationalsozialismus. Die Eheleute bezeichneten die Frankfurter Jahre vor 1933 später als ihre »glücklichste Zeit« in einer Stadt, in der sie sich »zu Hause« fühlten - bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten. Wie hat sich dieser Wandel der Stadt Frankfurt, seinerzeit von den Zeitgenossen als fortschrittliche und liberale Großstadt gepriesen, zu einer der Hochburgen des Nationalsozialismus vollzogen? Angestoßen durch ihre eigene Familiengeschichte und nach intensiver Archivarbeit in Frankfurt am Main und New York hat die Autorin diesen Prozess analysiert - angesichts der immer stärker werdenden rechtsextremen Bewegungen in Europa, auch in unserem Land, und in den USA, eine ganz aktuelle Thematik.Die Autorin untersucht zunächst die Erfolgsgeschichte jüdischer Bürger und Bürgerinnen in Frankfurt in der Weimarer Zeit, in Wirtschaft und Politik, Wissenschaft und Kultur. Sie hatten sich engagiert und auch anerkannt für die Entwicklung ihrer Stadt eingesetzt. Mit dem Reformprojekt des »Neuen Frankfurt«, seit 1925 unter dem jüdischen Bürgermeister Ludwig Landmann, galt Frankfurt als Vorbild für eine demokratische und wohlfahrtsstaatliche Kommunalpolitik. Nach 1933 gelang es den Nationalsozialisten jedoch, ihre totalitäre und antisemitische Politik mit großer Geschwindigkeit durchzusetzen. Die Autorin zeigt eindrucksvoll, wie sich Brutalität und Opportunismus seitens der Frankfurter Behörden unheilvoll ergänzten.Zugleich wird das Schicksal der lange unbekannten Helfer und Retter jüdischer Menschen in Frankfurt nachgezeichnet und gewürdigt, die ihre Existenz und oft auch ihr Leben für diese Hilfsmaßnahmen riskierten. Die ungewöhnliche Fluchtroute von Erich und Anna Metz über den sogenannten »Landweg« in die USA - über Polen, Litauen, Lettland, Russland, »Mandschurei«, Korea und Japan bis nach San Francisco und New York - wurde bislang kaum beschrieben. Dieser Fluchtweg war nur möglich durch den Einsatz jüdischer Hilfsorganisationen in allen diesen Ländern. Die Ankunft in New York, der Kampf um Wohnung und Arbeit und die Integration in die »Neue Welt« bilden den Schlusspunkt.