Die Katharer waren eine einflussreiche religiöse Bewegung im 12. und 13. Jahrhundert. Der katholischen Kirche galten sie als Ketzer und wurden erbarmungslos verfolgt. Während sich der Süden Frankreichs als Katharerland schlechthin präsentiert und eindrucksvolle Monumente das Erinnern anregen, sind die Katharer und Katharerinnen des Nordens weithin in Vergessenheit geraten. Doch wer genauer hinsieht, vermag ihre Spuren in Landschaften und den Worten ihrer Gegner zu entdecken. Das Buch nimmt seine Leserinnen und Leser mit auf eine solche Spurensuche zwischen Rhein, Maas und Seine. Es fördert die Erinnerung an die zutage, die aus der Geschichte verschwanden. Und es gibt Antworten auf die Frage, warum es im Rheinland sowie in Flandern und Nordfrankreich keine kollektive Erinnerung gibt an die erbitterte Auseinandersetzung zwischen Anhängern der römischen Kirche und radikalen Gehorsamsverweigerern, deren Widerstand sich auch nicht durch den Scheiterhaufen brechen ließ.
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