Das Buch befasst sich mit der Frage, aufgrund welcher gesellschaftlicher Konventionen wir Landschaft sehen, deuten und bewerten. Dabei wird ein besonderer Blick auf die Entwicklung von Landschaftsverständnissen im deutschen Sprachraum, im Vergleich zu anderen Sprachräumen, gerichtet. Ausgehend von einer sozialkonstruktivistischen Perspektive werden in dem Buch sowohl unterschiedliche Theorien zum Thema Landschaft aus den Sozial- und Kulturwissenschaften wie auch praktische Fragen zum Umgang mit Landschaft von der Deutung der Hybridisierung von Städtischem und Ländlichem bis hin zu der Energiewende und der Integration der Fragen von ästhetischer Konstruktion von Landschaft in Planungsprozessen beleuchtet.
In den vergangenen Jahren hat sich die Forschung um das Themenfeld Landschaft erheblich intensiviert und vervielfältigt. In der 3. Auflage wird dieser Umstand berücksichtigt, so hat sich etwa eine umfangreichere Forschung zur Bedeutung von Landschaften in Spielen und in und mit virtuellen Räumen entwickelt, auch gewannen die Diskussionen um Nahrungslandschaften an Kontur. Seit der Veröffentlichung der 3. Auflage werden auch More-than-representational-Ansätze in der Landschaftsforschung behandelt.
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