Von Vater zu SohnJunge Männer stecken in der Krise, viele von ihnen fühlen sich verloren, unglücklich und wütend - eine Entwicklung, die sich niederschlägt in alarmierend hohen Suizidraten unter Männern und der steten
Zunahme von Hass auf und Gewalt gegen Frauen. Mit dem
Netflix-Blockbuster Adolescence hat Stephen Graham, Autor und Star der Serie, eine breite Debatte um die Radikalisierung junger Männer durch toxische Männlichkeitsbilder losgetreten.
In der von ihm herausgegebenen und mit begleitenden Worten versehenen Sammlung
Letters to Our Sons setzt Graham seinen Kampf gegen
toxic masculinity fort.
Väter aus aller Welt, ganz unterschiedlicher sozialer Herkunft, darunter auch prominente Stimmen, teilen darin ihr Verständnis von gesunder Männlichkeit und versuchen sich in Antworten auf wichtige Fragen: Wie zeigt man Selbstbewusstsein, ohne aggressiv zu werden? Was macht gesunde Beziehungen aus? Was ist ein angemessener Umgang mit Zurückweisung? Das Ergebnis ist eine berührende, vielfältige Vater-Sohn-Anthologie - und eine
Ermutigung, das Gespräch mit unseren Söhnen zu suchen.