Moritz von Uslar, gerade noch Feuilleton-Journalist bei der ZEIT, sagt tschüss zu seinem bisherigen Leben. Er verlässt sein soziales und kulturelles Umfeld, die Großstadt, und übernimmt den Forstbetrieb der Familie seiner Mutter: einen Fichtenwald in Oberfranken.
Hier schreibt er seit 2024 seinen Blog "Meldungen aus dem Wald"- Alltagstexte, oszilierend zwischen Wald- und Weltgeschehen, zwischen Selbstgespräch und literarischem Pamphlet. Es geht um Borkenkäfer, Schweinsbraten und fränkische Biere, um Provinzmelancholie und Großstadtsehnsucht, Verzweiflungsanfälle über Trump und Wutanfälle über die AfD, über den SPD-Ortsverein und Fahrten mit dem Subaru Forester, die Naturbeschreibungen Adalbert Stifters, die Weisheit der Kneipenwirtin Christl, Sommerabende, Winternächte, das Licht um 17 Uhr und - ja - auch um die Liebe. "Meldungen aus dem Wald", das ist: Generalabrechnung, Naturelegie, Kino- und Literaturkritik, Sehnsucht nach künstlerischer Freiheit und der doppelte Blick - rein in das Spezialthema Forstwirtschaft und raus in das Kultur- und Geistesleben unserer Republick.
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