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Zehn Jahre Jahrbuch des Denkens, d.h. ein Jahrzehnt geistiger Neugier, kritischer Würdigung gesellschaftsrelevanter Themenbereiche und der Suche nach Orientierung in unserer zerklüfteten Welt, die sich schneller verändert, als wir begreifen können. Seit einem Jahrzehnt widmen wir uns Fragen, die den Menschen, seine Geschichte und seine Zukunft betreffen. In diesem Jubiläumsheft stehen sie einander so nah wie nie zuvor: Mensch und Maschine, Vernunft und Code, Verantwortung und Versuchung des Fortschritts.Das Jahr 2026 markiert nicht nur unser zehntes Jahr, sondern auch den Beginn einer neuen intellektuellen Epoche. Künstliche Intelligenz ist längst kein theoretisches Experiment mehr, sondern Teil unseres Alltags, unseres Denkens und Fühlens, unseres Empfindens und Handelns. Sie verändert uns, wie wir uns selbst verstehen und wie wir die Welt wahrnehmen.Eine grundlegende Frage gerade in dieser Wechselwirkung ist: Wie tief greift diese Veränderung und was bleibt dabei unverhandelbar menschlich? Weitere Fragen sind ebenfalls wesentlich: Was geschieht mit uns, wenn KI-Technologie mit ihrem 'menschenähnlichen' neuronalen System unser Gehirn beeinflusst? Wie verändern sich unsere Bewusstseinsfunktionen des Denkens, des Fühlens, des Empfindens und des Intuierens? Wo liegen Grenzen und ethische Bedenklichkeiten der KI und wer bestimmt diese? Unterliegen wir der Gefahr, durch die Weiterentwicklung lernfähiger Systeme hin zur Superintelligenz, Opfer der Verführungskraft unserer Technologieentwicklung zu werden? Besteht die Gefahr, dass wir zu Sklaven der eigenen instrumentellen Vernunft werden? Welche Konsequenzen bringt eine unkontrollierbare Grenzüberschreitung der KI für die Existenz der Menschheit mit sich?Unsere diesjährige Ausschreibung der Essaypreise zum Thema 'Mensch und Technik' hat diese Fragen auf beeindruckende Weise aufgenommen und diskutiert, was wir mit der KI machen und was die KI mit uns macht. Zwei Preisträger wurden für ihre außergewöhnlichen Beiträge ausgezeichnet. Doch auch viele andere Essays zeugen von Scharfsinn, Tiefe und Mut zum Denken, weshalb wir auch diese in diese Ausgabe aufgenommen haben. Nicht nur philosophische und spirituelle, sondern auch ethische und künstlerische Dimensionen, finden eine kritische Würdigung. Sie zeigen, dass uns Denken nicht im Widerspruch zur Technologie steht, sondern ihre Möglichkeiten bedingt. Diese Jubiläumsausgabe der Peter-Gerdsen-Stiftung lädt dazu ein, das Denken selbst zu feiern und kritisch zu würdigen. Denken ist zu Ende gedachte Freiheit, sich für eine bessere und stärkere Demokratie einzusetzen.Hamid R. Braun, Trier