Eine Wanderung am Meer - in fremdem Auftrag und mit unbekanntem Ziel
Ein Agent - kleines Rad im Getriebe einer unsichtbaren »Zentrale« - bekommt in Marokko die Anweisung, früh am nächsten Morgen zu einer etwa fünf Stunden entfernten Moschee zu gehen. Vor Jahren ist er im Tausch gegen ein selbstbestimmtes Leben aus einem Gefängnis freigekommen, willenlos, ergeben macht er sich auf den Weg. Unter der sengenden Sonne, allein mit seinen Gedanken, links das rauschende Meer, rechts Dünen, Eukalyptuswäldchen, Palmen, Mimosen, zieht sein Leben an ihm vorbei. Schuld, Fehler, sogar Verbrechen - »richtig« war das alles nicht. Ein Rochenfischer bietet ihm Tee an, in der Ferne ein Fahrradfahrer auf dem sonst menschenleeren Strand. Ein Roman wie ein Traum, rätselhaft, beklemmend und bildgewaltig erzählt vor bildschöner Kulisse. Als symbolische Erzählung ein Novum, ja eine Überraschung in Martin Mosebachs Werk.
»Einer der letzten großen Wahrnehmungs- und Sprachkünstler unserer Literatur.« Martin Brinkmann, Die ZEIT
»Martin Mosebach ist ein spektakulär guter Erzähler.« Alexander Wasner, SWR 2
»Ein großer Schriftsteller, der mit jedem neuen Roman Sehnsuchtsräume aufstößt, von denen die meisten nicht wissen, dass es sie je gegeben hat.« Tobias Haberl, Süddeutsche Zeitung
»Martin Mosebach ist der Epiker unter den Beschreibungskünstlern.« Paul Jandl, Die Welt
Nous publions uniquement les avis qui respectent les conditions requises. Consultez nos conditions pour les avis.