Kali Osei kommt mit einem kaputten Koffer, einem Kunststudiumsabschluss und einer Menge Hoffnung nach New York City. Sie ist zweiundzwanzig Jahre alt und überzeugt, dass die Stadt auf sie gewartet hat.
Die Stadt hat nicht auf sie gewartet.
Was folgt, ist ein Jahr, das sich anfühlt, als hätte das Universum persönlich beschlossen, es auf sie abgesehen zu haben. Zwei Jobs. Zwei Chefs mit erschreckend schlechtem Urteilsvermögen — und sie selbst mit nicht viel besserem. Zwei Kündigungen, eine davon durch einen freundlichen Sicherheitsmann namens Gerald, der ihre Sachen in einem Karton trägt und trotzdem das Würdevollste in der ganzen Geschichte bleibt. Dazu: ein Mann mit einem guten Lachen, den sie gehen lässt. Ein anderer Mann mit freundlichen Augen — und einem Ehering, den sie erst im Regal mit dem Olivenöl eines Whole Foods an einem Sonntagmorgen entdeckt, auf die denkbar schlechteste Art und Weise.
Und dann, als sie dachte, das Schlimmste sei überstanden, fällt in Oregon die Küchendecke ein.
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