Dieses Buch leistet einen verfahrensübergreifenden Beitrag zur Untersuchung von konzeptueller Kompetenz in der Psychotherapie. Dazu wird herausgearbeitet, in welcher Weise sich konzeptuelle Kompetenz (zu der Fallkonzeption, Behandlungsplanung, Fallverstehen u.a. gerechnet werden können) beschreiben, untersuchen und lernen lässt. Es wird auf das Konzept der therapeutischen Arbeitsmodelle zurückgegriffen, das als Operationalisierung konzeptueller Kompetenz verstanden werden kann. Anhand von Fallvignetten werden die Perspektiven von analytischer Psychotherapie, tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie, kognitiver Verhaltenstherapie und systemischer Therapie eingebracht und miteinander verglichen. In einem Ausblick wird skizziert, welche Perspektiven sich für die Psychotherapieforschung und für Aus- und Weiterbildung ergeben.
Aus dem Inhalt:
Aktuelle Felder der Psychotherapieforschung: Kompetenzorientierung, Verfahrensbezug, klinische Entscheidungsprozesse Arbeitsmodelle als Operationalisierung konzeptueller Kompetenz (Fallkonzeption im Verfahrensvergleich, clinical reasoning, die Rolle der Intuition) Perspektiven auf Fallvignetten Beispiel für ein Arbeitsmodell anhand eines Falls Ausblicke für Forschung sowie Aus- und Weiterbildung.
Der Autor:
Professor Dr. Timo Storck ist psychologischer Psychotherapeut und hält eine Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Psychologischen Hochschule Berlin.
Nous publions uniquement les avis qui respectent les conditions requises. Consultez nos conditions pour les avis.