Frauen mit einem koreanischen und nicht-koreanischen Elternteil lösen in ihrer Umwelt zahlreiche Gefühle aus - von Faszination bis Verachtung. Doch welche Affekte löst dies wiederum bei diesen multi-rassifizierten Frauen aus? Und wessen Gefühle gelten in rassistischen Gesellschaften eigentlich als legitim? Mithilfe einer affekttheoretischen Rassismuskritik offenbart Alexandra Bauer diffus erspürte und daher äußerst effektive Re-Produktionsformen von »Rasse« im Alltag. Aus sozial- und kulturanthropologischer Perspektive zeigt sie das Ringen der Frauen mit hiesigen Gefühlsordnungen zwischen affektivem Orientierungsverlust und dem Hinterfragen von Herrschaftsverhältnissen bis hin zu Heilungsprozessen.
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