Ein Sommer voller FragenFür Thies wäre ein Umzug das Schlimmste: Hier sind sein Wald, sein Hügel inmitten der Natur, sein Freund Matteo und ... Rosie. Doch Mama denkt darüber nach wegzuziehen - auch wegen der Vermieterin Frau Winter, die jeden Fehler sieht und jedes Lachen zu laut findet. Dabei tut Thies doch schon alles, er hält Mama den Rücken frei und passt, wenns sein muss, auf seine kleine Schwester auf.
Auf seinen Steifzügen durch den Wald führt ihn sein Weg oft zu einem verlassenen Bahnwärterhaus. Als er sich endlich hineinwagt, findet er unter einer losen Bodendiele etwas, das nicht nur alt, sondern voller Geschichte ist - eine Geschichte, die mit dem Zweiten Weltkrieg zu tun hat und der nahen Grenze zu Belgien und der griesgrämigen Frau Winter. Und Thies erfährt, dass das Erzählen von Früher dazu führen kann, dass man im Heute bleiben darf.