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Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.
Heller Sonnenschein flutete über die Zinnen des stolzen Schlosses Sandberg und umschmeichelte die schöne, junge Frau, die auf dem Altan stand und einen kleinen blondlockigen Buben auf dem Arm hielt.
Plötzlich begann er zu zappeln und rief aufgeregt in den Schloßhof hinunter: »Papi! Papi!«
Ulrich Graf von Sandberg wollte gerade losreiten, als ihn die Stimme seines Sohnes erreichte. Er schaute hinauf und umfaßte mit liebem Blick die Seinen. Dann hob er grüßend die Reitgerte. Ein stolzes Lächeln umspielte seinen Mund. Er konnte dem Herrgott nie genug danken für das unbeschreibliche Glück, das er durch Sarah gefunden hatte.
Ihre innige Liebe zueinander vertiefte sich noch durch die Geburt des Stammhalters. Daran würde sich durch nichts und niemanden etwas ändern lassen. Das schwor sich Ulrich auch jetzt wieder, als er den Blick von dem lieblichen Bild auf dem Altan löste und langsam vom Schloßhof ritt.
Traurige Kinderaugen blickten ihm nach. »Warum nimmt Papi mich nicht mit?«
Robin, der in zwei Tagen drei Jahre alt wurde, kannte kein größeres Vergnügen, als vor dem Vater im Sattel zu sitzen und zu reiten.
Liebevoll tröstete ihn die Mutter. Erst, als sie ihm versprach, mit der Kutsche aus vergangener Zeit auszufahren, strahlten die Augen wieder.
»Fahren wir sofort?« bettelte der Kleine.
»Sobald wir miteinander gefrühstückt haben«, versprach ihm Sarah bereitwillig.
Zunächst erwartete sie jedoch eine mißbilligende Gräfin Leonore im Frühstückszimmer. »Ihr habt euch verspätet. Ulrich und ich haben bereits gefrühstückt.«
»Guten Morgen, Mama«, sagte Sarah freundlich. Sie dachte nicht daran, sich zu rechtfertigen, weil es ohnehin sinnlos war. Ulrichs verwitwete Mutter stand ihr von Anfang an