Das Buch untersucht auf empirischer Grundlage, wie der tatsächliche Zugang für Bürger*innen zu Recht und Justiz in Berlin gewährleistet ist. Dabei werden die spezifischen rechtlichen, institutionellen, materiellen und sozialen Barrieren beim Zugang zu den Justizbehörden und letztlich der Rechtsdurchsetzung analysiert. Auf Grundlage der Studienergebnisse werden konkrete Handlungsempfehlungen im Bereich der Gewährleistung eines effektiven und gleichberechtigten Rechtszugangs in Berlin und anderen Bundesländern erstellt.
Bisher fehlt es in allen Bundesländern an aktuellen rechtstatsächlichen Untersuchungen zur Arbeitsweise der Justiz und zum Rechtszugang. Gleichzeitig fordern die Vereinten Nationen, die OECD und die EU ihre Mitgliedstaaten regelmäßig auf, die Effektivität des gewährleisteten Rechtsschutzes, insbesondere mit Blick auf benachteiligte gesellschaftliche Gruppen, zu überprüfen und zu verbessern.
Als qualitative Datenerhebung wurden leitfadengestützte Interviews, Fokusgruppen und teilnehmende Beobachtungen durchgeführt. Weitere Methoden sind die statistische Datenanalyse und -auswertung der Justiz- und Behördenstatistiken.
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