Was bedeutet radikaler Humanismus?
Gibt es Grenzen der Einfühlung in andere? Wozu verpflichtet uns die Erinnerung an die Geschichte? Gibt es Grenzen der Pflicht, im Namen der Menschenrechte zu sprechen? Oder darf nichts uns daran hindern, die anderen als Teil des universalen Wirs wahrzunehmen? Carolin Emcke stellte sich diese Fragen bereits vor dem 7. Oktober und Gaza. Aber seither sind sie noch dringlicher. Es geht letztlich um die existenzielle Frage: Was zählt ein Mensch?
Seit über 20 Jahren reist Carolin Emcke nach Israel-Palästina. Zuletzt war sie dort, um mit Menschen aus Bee'ri oder Jenin, aus Tel Aviv oder Ramallah zu sprechen - und die toten Winkel der Empathie im hiesigen Diskurs auszuleuchten.
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