Dieser interdisziplinäre Sammelband nimmt historische Tierpräparate und vormoderne Präparationstechniken in den Blick. Beitragende aus den Geisteswissenschaften, dem Präparationshandwerk und der Museumspraxis widmen sich in einem disziplinenübergreifenden Dialog den konservierten Tierkörpern, mitsamt ihren Herstellungspraktiken, Materialitäten und Geschichten, in Bild und Text, sowie ihrem Anteil an der Wissensproduktion im Spannungsfeld von Natur und Kunst. So rückt die Tierpräparation vor 1850, vor der Etablierung moderner Praktiken, als bislang übersehenes, aber bedeutendes Kapitel materieller Wissenskultur in ein neues Licht.
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