Die Zeitschrift für Medienwissenschaft steht für eine kulturwissenschaftlich orientierte Medienwissenschaft, die Untersuchungen zu Einzelmedien aufgreift und durchquert, um nach politischen Kräften und epistemischen Konstellationen zu fragen. Sie stellt Verbindungen zu internationaler Forschung ebenso her wie zu verschiedenen Disziplinen und bringt unterschiedliche Schreibweisen und Textformate, Bilder und Gespräche zusammen, um der Vielfalt, mit der geschrieben, nachgedacht und experimentiert werden kann, Raum zu geben.
Heft 34 thematisiert Prozesse der Plattformisierung. Plattformen präsentieren, formen, nutzen und basieren notwendigerweise auf einem vielschichtigen Komplex von Interfaces. Diese stiften Verbindungen auf Ebenen in, zwischen und zu Computern. Dabei umfassen sie über die Ebene von User Interfaces hinaus auch Komponenten digitaler Infrastrukturen wie z.B. Application Programming Interfaces (APIs), Kabel- bzw. Funkverbindungen und Sensoren. Die Beiträger*innen fragen nach dem Verhältnis von Interfaces und Plattformen als Heuristik zu einem relationalen Mapping digitaler Kulturen.
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