Wie ordnen Ideen die Welt? Wie habenformen Leitvorstellungen von Ordnung politisch-soziale Veränderungsprozesse geformt? Wie wirken Umbrüche auf ideenpolitische Orientierungsmuster zurück?
Die Reihe Ordnungssysteme versteht sich als Forum einer methodisch erneuerten Ideengeschichte. Sie ist offen für vielfältige Ansätze von der Intellectual history bis zur Wissensgeschichte. Sie will den Blick weiten für Quellen und Kontexte, für Institutionen und Medien, die in der Geschichte politischer Ideologien der staatsbezogenen Ordnungsideen und der großen Werke keinen Ort haben. Ein thematischer Schwerpunkt der seit mehr als 25 Jahren bestehenden Reihe liegt auf der historischen Analyse und Kritik der Gegensätze und Gegenbegriffe, die den politischen Raum seit der Neuzeit einteilen: Ost und West, Nord und Süd, Staat und Gesellschaft, rechts und links, Vergangenheit und Zukunft, Zentren und Peripherien.
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